Vita des Chores "bella musica 2002"

Nach der Auflösung des Städtischen Oratorienchores Herne im Dezember 2001 gründeten zwanzig Frauen mit ihrem damaligen Dirigenten Manfred Jung den Frauenchor „bella musica“. Der Chor ist als gemeinnütziger Verein eingetragen, dessen Zweck die Förderung von Kunst und Kultur durch Pflege wertvoller Chor- und Instrumentalmusik ist (Auszug § 2 der Satzung). Jährlich werden zwei Konzerte zur Aufführung gebracht.Seit 2016 unter der künstlerischeen leitung von Natalie Mol .

Chorfoto 2014


Dem Chor gehören seit Anfang 2007 achtzehn aktive Sängerinnen an. Die Stimmlagen sind gut verteilt. Trotz der kleinen Besetzung ist der Chor in der Lage, schwierige Literatur musikalisch gut umzusetzen.

Vita der Chorleiterin Natalie Mol

Natalie Mol studierte Philosophie und Musik an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund und bildete sich vielfältig insbesondere in den Bereichen Gesang und Schauspiel fort, wobei sie besonders von Wolfgang Millgramm, Noelle Turner und Thomas Rech wichtige Impulse erhielt.Bereits während des Studiums war sie als Mitglied des Collegium Vocale Bochum an einer CD-Produktion von Schumanns Missa Sacra c-moll in der Fassung für Chor und Orgel beteiligt.

Natalie Mol, Künstlerische Leiter(in)


Heute ist sie als selbstständige Sängerin, Gesangspädagogin und Chorleiterin tätig. Als solche arbeitet(e) sie u.a. mit der Kammeroper Köln, den Bergischen Symphonikern, der Heavy-Metal-Band Axxis, der Künstlerin Patricia Murawski, dem Akademischen Förderungswerk in Bochum und dem Theaterwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum zusammen. Mit verschiedenen Instrumentalisten hob Natalie Mol verschiedene eigene Projekte wie z.B. ein nordisches Liedprogramm oder das halbszenische Märchenprogramm "Elfen, Hexen, Meerjungfrauen" aus der Taufe. Als experimentierfreudige Musikerin kreiert sie mitunter gerne genreübergreifende Projekte, in denen etwa Kunstlied auf mittelalterliche Mariengesänge trifft oder finnische Folklore auf Musical. Zu erleben war die vielseitige Musikerin bislang u.a. auf dem Welterbe Zollverein, im Stadttheater Langenthal (CH), im Theater Dortmund, in der Edvard-Grieg-Begegnungsstätte (Leipzig), in der Galerie ArtSpace Flipside (Eindhoven, NL), im Schauspielhaus Bochum, auf der revierkunst und bei Bochum Total. Zu ihren besonderen Vorlieben zählen Alte und Neue Musik sowie das Liedschaffen Edvard Griegs. Eine langjährige Leidenschaft hegt sie auch für Heavy Metal. Zunehmend widmet sie sich ferner der Improvisation, wobei sie sich besonders von bildender Kunst inspirieren läßt.